Sicher an das andere Ufer / Brückenbauprojekt ist abgeschlossen

Der Bau einer Fußgängerbrücke bei Odumkrom in Ghana ist nun offiziell abgeschlossen worden. In einem Festakt ist die Brücke nun ihrer Bestimmung übergeben worden.

„Die Brücke ist lebensnotwendig für die Region und verbindet nun das Dorf Odumkrom mit der Hauptdorfgemeinschaft Ochiso. Sie erleichtert den Weg zu Ämtern, Schulen, Kliniken und Märkten“, sagt Bettina Landgrafe, Geschäftsführerin und erste Vorsitzende des Vereins Madamfo Ghana. Vor der Fertigstellung der Brücke mussten die Einwohner den Fluss mithilfe von Kanus überqueren. Dies war jedoch aufgrund der starken Strömung und der unsicheren Boote oft gefährlich. „Beim Versuch den Fluss zu überqueren, sind regelmäßig Erwachsene aber auch Kinder ums Leben gekommen“, so Landgrafe. Gerade in der Regenzeit blieben so viele Kinder dem Schulunterricht fern. Dies hat sich nun durch die neue Fußgängerbrücke geändert. In einer feierlichen Zeremonie, bei der der Ältestenrat des Dorfes Odumkrom sowie Vertreter der Regionalregierung und Baubeteiligte anwesend waren, wurde nun die Brücke eingeweiht. Die Stahlbrücke hat insgesamt eine Länge von rund 60 Metern und eine Breite von 1,60 Metern. Damit können die Einwohner der Region den etwa 40 Meter breiten Fluss Ochiso River gefahrlos überqueren. Aufgrund der Corona-Pandemie verzögerte sich auch hier die Fertigstellung.

„Vom Bau der Fußgängerbrücke profitieren insgesamt mehr als 2.000 Personen, dazu zählen sämtliche Bewohner von Odumkrom sowie den umliegenden Gebieten. Besonders profitieren aber vor allem die Kinder und Jugendlichen, die nun die Möglichkeit haben, die umliegenden Schulen zu besuchen. Ebenso gehören auch die Frauen zu den Begünstigten, da diese täglich den Fluss überqueren müssen, um in das Hauptdorf zu gelangen“, so Landgrafe. Mehr als 50.000 Euro des 62.000 Euro teurem Bauvorhaben wurde durch das Osnabrücker Unternehmen KiKxxl bereitgestellt. „Wir freuen uns, dass wir durch die Unterstützung des Unternehmens KiKxxl dieses nachhaltige Projekt umsetzen konnten“, so Landgrafe. KiKxxl-Chef Andreas Kremer verbindet mit Bettina Landgrafe eine jahrelange Freundschaft. Seit dem Jahr 2011 hat der Telekommunikationsdienstleister aus Osnabrück bisher rund 180.000 Euro für soziale Projekte an den Verein gespendet. „Für uns war es ein Anliegen, dass die Hilfe auch dort ankommt, wo sie gebraucht wird, insbesondere bei den Schwächsten in der Gesellschaft, nämlich den Kindern“, beschreibt Kremer das Engagement seines Unternehmens und seiner Mitarbeiter.

Unter der Homepage www.madamfo-ghana.de könnt Ihr Euch über den Verein und die Projekte informieren.





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